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Meditation im Büro – sinnvoll oder Humbug?

Wenn man an Meditation denkt, kommt einem meistens als erstes ein ruhiger Ort mit Buddhafiguren und Räucherstäbchen in den Sinn. Am allerwenigsten denkt man bei dem Begriff jedoch an den Job oder den eigenen Arbeitsplatz. Doch in letzter Zeit ist es in Firmen gang und gäbe, Meditations- oder Achtsamkeitskurse in den eigenen Räumlichkeiten anzubieten. Passt das zusammen und vor allem: Was hat ein Mitarbeiter davon?

Meditation am Arbeitsplatz – Steigerung der Kreativität und erfolgreichere Entscheidungen

Immer mehr Firmen, vor allem Großkonzerne, bieten ihren Mitarbeitern mittlerweile Gesundheitskurse zum Thema Meditation an. Bei amerikanischen Unternehmen wie Facebook, Google und Co. gehören solche Mitarbeiterkurse schon länger zum Arbeitsalltag. Meditationslehrer sind jedoch zunehmend skeptisch im Hinblick auf die Motivation, die hinter diesen Angeboten steht.
Kreativität durch Meditation steigern.Ist der Hintergrund der Wille nach Leistungssteigerung im Büro oder einer höheren Erfolgsquote im Unternehmen? Sollen die Mitarbeiter effektiver und schneller werden?
Regelmäßige Meditation führt sicherlich zu einer höheren Konzentration und einer besseren Gedächtnisleistung. Diese Vorteile sind allerdings nur Randprodukte der Meditation. Der eigentliche Sinn der Meditation besteht eher in einer Bewusstseinsbildung und einer besseren Fähigkeit, mit Problemen und Emotionen umzugehen und ein tieferes Verständnis für sich selbst zu erlangen. Das alles führt zu einer höheren Zufriedenheit und emotionalen Stabilität, was für die Arbeit im Büro natürlich hilfreich ist. Eine Gewinnmaximierung durch Meditation erreichen zu wollen, ist allerdings so, als würde man sich einen Hund anschaffen, um die eigenen Fähigkeiten als Führungsperson zu verbessern. Damit wird man weder dem Hund noch dem eigenen Anspruch gerecht.

Warum man Meditation am Arbeitsplatz tatsächlich praktizieren sollte

Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren einige Projekte zum Thema Meditation und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Gehirn durchgeführt. Die erwiesenen Vorteile waren in allen Projekten eindeutig: Regelmäßige Meditation führt zu einer höheren Konzentration, da im Gehirn eine Zellvermehrung stattfindet. Auch werden neue Verbindungen angelegt, die durch eine wiederkehrende Meditationspraxis gefestigt werden und so das Gehirn nachhaltig positiv verändern. Die Kreativität kann dadurch gesteigert werden, da die einzelnen Hirnregionen besser zusammenarbeiten. Man identifiziert sich nicht mehr so sehr mit den eigenen Emotionen, wodurch sich die Zufriedenheit steigert. Entscheidungen können schneller getroffen werden. Und vielleicht der wichtigste Vorteil für Mitarbeiter: Regelmäßige Meditation führt zu einem besseren Umgang mit Stress. Und wo könnte man das besser gebrauchen als im Job?

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Meditation für Kinder – ein Kinderspiel?

Heutzutage haben Kinder mit ähnlichen Stressfaktoren wie Erwachsene zu kämpfen. Durch Smartphone und Co. werden sie ständig neuen Reizen und Einflüssen ausgesetzt. Das Toben im Wald oder auf der Wiese, wodurch bei Kindern in früheren Zeiten der Stress abgebaut werden konnte, wurde durch Videospiele und soziale Medien ersetzt. Daher gibt es für die Knirpse in der heutigen Zeit fast keine Gelegenheit mehr, ihren Stress abzubauen.

Meditation für Kinder? Was kann das bewirken?

Dass Meditation einen positiven Einfluss auf die Heilung von Burnout, Depressionen und Stress bei erwachsenen Menschen hat, ist mittlerweile hinreichend durch die Wissenschaft bewiesen. Aber nicht nur gegen Stress und psychische Krankheiten können regelmäßige Meditationsübungen helfen. Auch die Konzentrationsfähigkeit, Empathiefähigkeit und Gedächtnisleistung kann durch Meditations- und Atemübungen erheblich gesteigert werden – all die Eigenschaften, die man als Schüler sehr gut gebrauchen kann. Und dass Meditieren glücklich machen kann, ist allseits bekannt – daher macht es absolut Sinn, bereits Kindern den Weg zu einem ausgeglicheneren, glücklicheren Leben zu zeigen. Atemübungen und Achtsamkeit sind auch für die Kleinen der Schlüssel zu einem entspannten Ich.

Was sollte man bei der Meditation für Kinder beachten?

Kinder haben eine geringere Aufmerksamkeitsspanne als Erwachsene. Deshalb sollte man die Meditationsübungen zu Beginn auf einen Zeitraum von fünf bis maximal zehn Minuten begrenzen und klare Regeln vorgeben. Den Kleinen sollte vorab spielerisch mitgeteilt werden, was man während einer Sitzung darf und was nicht: Kein Sprechen, kein Spielen, keine Interaktion mit dem Sitznachbarn und vorher kurz auf die Toilette gehen. Wenn den Kindern diese Dinge vermittelt werden, können sie die Meditationsübungen ohne Unruhe durchführen und werden es umso mehr genießen können.

Über das Erlebte sprechen

Nach dem Meditieren sollte man mit den Kindern über ihre Gefühle und Gedanken während der Übungen sprechen, damit das Erlebte besser verarbeitet werden kann. Vielen Kindern ist es ein Bedürfnis, darüber zu sprechen. So wird Achtsamkeit und Meditation zu einem schönen Erlebnis, das in Erinnerung bleibt und gerne wiederholt wird.

Für weitere Informationen rund um das Thema Meditation steht dir gerne das vita Zen Lounge Team in Salzburg zur Verfügung >>