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Mit Meditation den Advent genießen

Die Advent-Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, in Stille und Ruhe mit Achtsamkeit zu sich selbst zu finden. Geht es auf das Jahresende zu, wartet auf zahlreiche Menschen oft noch viel Arbeit – beruflich wie privat zur Vorbereitung auf die zumeist freie Zeit zwischen den Jahren. Die Zen Lounge in Salzburg bietet dir meditieren in der Weihnachtszeit an.

Insel der Besinnung

Stressfrei und entspannt genießen kommt in der heutigen Zeit oft zu kurz. Die Meditation ist eine Insel der Besinnung in allgegenwärtiger Hektik: Die Adventswochen mit einem christlichen Hintergrund bilden dafür einen guten Anlass. Doch das Religiöse steht dabei nicht im Vordergrund, auch der Buddhismus nicht: Zen bildet das Handwerkszeug für ein geistiges Training. Damit findest du die Möglichkeit, diese Wochen des Jahres bewusst wahrzunehmen. Nach einem langen und stressigen Arbeitstag folgen vielleicht noch Weihnachtseinkäufe in hektischer Betriebsamkeit. Bevor genau das gleiche Programm am nächsten Tag wieder auf dich wartet, hilft dir die Meditation, dich auf den Advent zu besinnen. Darin steckt menschliche Weisheit, deren Wurzeln 2500 Jahre alt sind.

Einfach und wirksam

Meditieren ist das Einfache – was aber manchmal so schwer ist. Das Ziel ist, mit der Natur in Kontakt zu bleiben – sich selbst zu erden. Denn du bist als Mensch ein Stück der Natur und findest auf diese Weise zu der notwendigen Ruhe. Alles, was du dazu brauchst, ist die Konzentration auf den Augenblick, auf das Hier und Jetzt. Doch gerade das fällt in Zeiten von Multitasking so schwer. Entspannt zu genießen, heißt in diesem Sinne: Das verstehen wollen aufzugeben, auf Meinung und Bewertung zu verzichten. Verbindest du dich so mit der Welt, findest du zur Achtsamkeit, zur Wertschätzung deiner selbst. Und welcher Jahresabschnitt ist dafür besser geeignet als die Weihnachtszeit? Ein Jahr geht zu Ende, für das du dir gewiss etwas vorgenommen – aber nicht alles erreicht hast. Die sachgerechte Bilanz davon zu ziehen ist das eine – die Meditation eine andere Weise, das Jahr in Übereinstimmung mit dir selbst abzuschließen.

Konzentrierte und bewusste Wahrnehmung

Meditation beginnt nicht erst mit dem Start zur Übungsstunde in der Zen Lounge Salzburg. Sie beginnt mit der bewussten Wahrnehmung einfacher Dinge im Alltag. Zum Beispiel mit den Sinneseindrücken beim Essen. Abzuschalten in diesem Sinne bedeutet auch, auf das Verstehen wollen zu verzichten. So findest du zu der Stille, die du als stressfrei empfindest – und die so wichtig ist. Wer den Geist öffnet, nimmt den Augenblick wahr und beginnt, zu meditieren. Das hilft auch dabei, abzuschließen mit den Dingen der Vergangenheit. Ja, es ist wichtig, dass du dich mit Veränderungen und Umbrüchen in deinem Leben auseinandersetzt. Aber es ist auch wichtig, dass du rechtzeitig damit aufhörst. Deine Achtsamkeit gehört dir in diesem Augenblick – sie richtet sich nicht auf die Vergangenheit.

Körperliches Wohlbefinden kommt vom Geist

Meditation harmoniert den Energiefluss in deinem Körper, löst Blockaden und führt zu umfassendem Wohlbefinden. So kommt die Ruhe in dein Leben und du kannst entspannt genießen. Meditieren im Advent passt zur Stimmung der Weihnachtszeit. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, es zu erlernen – und im neuen Jahr zur festen Gewohnheit zu machen.

 

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Welche Rolle spielt Liebe im Zen Buddhismus?

Liebe ist das elementarste Gefühl, das wir kennen und das wichtigste Element, das die Menschheit zusammenhält. Sie gilt als das höchste Gut in allen Religionen. Ohne sie gäbe es kein Mitgefühl, kein Zusammenleben, keinen Frieden und kein Glück. Sie hat für jeden Menschen einen anderen Stellenwert – für die meisten den höchsten im Leben. Welche Rolle spielt Liebe im Zen Buddhismus?

Brahma Vihara – die vier himmlischen Verweilzustände 

Der buddhistische Begriff “Brahma Vihara” beschreibt die vier Zustände, die im Buddhismus die erstrebenswerten Geisteszustände gegenüber anderen Lebewesen darstellen: Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. Dabei beschreibt der erste Zustand nicht das romantische, sondern das freundschaftliche Lieben, das das Glück und glücklich sein aller Lebewesen zum Ziel hat. Im Zusammenhang mit dem Zen Buddhismus sollte der Begriff deshalb besser mit “liebender Güte” oder “Wohlwollen” übersetzt werden, denn es handelt sich um ein uneigennütziges, selbstloses Lieben ohne Begierde und Anhaftung. Es ist das Wollen, dass andere glücklich sein werden oder sind.
Buddha sagt: Güte ist durch die Erkenntnis von den Schlacken der Leidenschaft geläuterte Liebe.


Wie kannst du liebende Güte beim Meditieren praktizieren?

In der Meditationspraxis kommen die vier himmlischen Verweilzustände (oder auch “Die vier Unermesslichen” genannt) immer wieder vor: Du übst Mitgefühl und Wohlwollen als Bestandteil deiner Gedanken aus und erfährst dadurch Freude und Gleichmut. Du fühlst dich anderen Lebewesen verbunden und erkennst, dass jeder Mensch glücklich sein möchte. Güte gegenüber allen Lebewesen ist eine der wichtigsten Merkmale der buddhistischen Lehre.
Baue in deine Meditation das Gebet der vier himmlischen Verweilzustände ein. Der wunderschöne Text lautet:
“Mögen alle fühlenden Wesen Glück und die Ursache des Glücks besitzen,
Mögen alle fühlenden Wesen von Leiden und der Ursache des Leides getrennt sein,
Mögen alle fühlenden Wesen niemals von der Freude, die frei ist von Leiden, getrennt sein,
Mögen alle fühlenden Wesen in Gleichmut verweilen, die frei ist von Anhaftung und Ablehnung.”
Spüre dabei, wie dein Herz aufgeht und dein Atem die vier himmlischen Verweilzustände ein- und ausatmet. 


Welche Vorteile bringt dir diese Meditation?

Ein Mensch kann nur dann Glück empfinden, wenn er sich selbst liebt und ein Leben ohne Angst lebt. Beim Meditieren lernst du, deine Empathie und Güte zu stärken und somit auch Selbstliebe zu praktizieren. Dich selbst zu lieben und zu achten ist die wichtigste Voraussetzung, um andere Menschen zu lieben und zu respektieren. Wenn wir uns selbst nicht lieben, wen können wir dann lieben? Liebesfähigkeit fängt beim eigenen Ich an. Die Meditation hilft dir, diese Selbstliebe zu entdecken, zu fördern und weiterzuentwickeln.


Praktizieren von liebevoller Güte in der vita Zen Lounge

Beim Zen geht es nicht um den Buddhismus als Religion, sondern um die Meditationspraxis und das Verweilen im Hier und Jetzt. Aber natürlich lehnt sich Zen an buddhistische Lehren an und unterstützt dich dabei, das elementarste Gefühl – die Liebe – für dich und deine Mitmenschen zu empfinden und auch im Alltag zu praktizieren.
Meditationen, Workshops und Seminare helfen dir dabei, dich menschlich weiterzuentwickeln und dein Ich neu zu entdecken. Verliebe dich neu in dich selbst! Das ist der erste Schritt, um liebevolle Güte und Freundlichkeit andern gegenüber zu zeigen.

Zen Meditation lernen und Herausforderungen meistern

Wir sind Getriebene im Alltag und im Berufsleben – dank Smartphone, Internet, E-Mails und den sozialen Medien werden die Herausforderungen, die das Leben an uns hat, immer heftiger und wir erfahren alle Konflikte dieser Welt mit einem Mausklick in Echtzeit. Ist es da verwunderlich, wenn sich viele Menschen mehr Ruhe, innere Gelassenheit und weniger Stress wünschen? Wie kann man einen solchen Zustand erreichen, wenn die Welt um einen herum immer schneller und verrückter zu werden scheint?


Resilienz stärken mit Meditation

Schwierige Situationen im Leben kennt jeder. Probleme gehören zum Alltag eines jeden Menschen. Konflikte müssen wir alle aushalten und lösen. Nur die Art und Weise, wie wir damit umgehen, zeigt uns, wie es um unsere psychische Stabilität bestellt ist.
Wie kommt es, dass sich in schwierigen Situationen der eine kaum aus der Ruhe bringen lässt, während ein anderer völlig überfordert und gestresst wirkt? Die Antwort ist: Resilienz. Das ist die psychische Belastbarkeit einer Person und ihre Fähigkeit, nach Krisen wie ein “Stehaufmännchen” wieder aufzustehen.
Es wird viele Menschen überraschen, aber: Resilienz lässt sich lernen. Widerstandsfähigkeit ist nicht angeboren, sondern anerzogen. Das heißt also, dass jeder Mensch lernen kann, gelassener und entspannter auf schwierige Situationen zu reagieren. Aber wie erlangt man ein großes Maß an Resilienz?


Meditation lernen und den Alltag besser meistern

Meditation lernen ist der erste Schritt, die Probleme des Alltags besser zu lösen. Zen kann dabei helfen, die eigenen, oftmals negativen Gedanken, nicht mehr so wichtig zu nehmen und gelassener zu werden. Viele Herausforderungen werden durch Zen besser gemeistert. Meditation lernen heißt, seinen Verstand bewusst zu lenken und positiv zu beeinflussen.


Wie kannst du Meditation erlernen?

Zen Meditation lernen bedeutet, das Hier und Jetzt anzunehmen und sich bewusst zu werden, dass der zentrale Bestandteil einer Zen Meditation das Loslassen des eigenen Ichs und das Annehmen des Hier und Jetzt ist. Durch das sogenannte “Zazen” – die tägliche Meditation in einer bestimmten Sitzhaltung – wird der Geist geschult, die eigene Resilienz zu stärken. Dabei wird die Konzentration auf den eigenen Atem gelenkt und die Gedanken werden beobachtet, wie sie kommen und gehen.


Meditation in der Zen Lounge in Salzburg

In jeder größeren Stadt gibt es Vereine, die Meditation lehren. In der Zen Lounge in Salzburg kannst du alles über Zen und die Kraft der Meditation lernen. Mit Seminaren, Workshops und Meditationen für Anfänger und Fortgeschrittene kannst du deine Resilienz stärken und Gleichgesinnte treffen.

Welche Rolle spielt Mitgefühl im Zen-Buddhismus?

Grundsätzlich ist Mitgefühl der Ursprung des spirituellen Lebens. Es ist damit das elementare Ziel all der Menschen, die ihr Dasein der Erlangung der Erleuchtung widmen. Um zu eruieren, welche Rolle Mitgefühl im Zen Buddhismus spielt, ist es zunächst einmal grundlegend, die Differenzierung zwischen dem Wort Mitleid und Mitgefühl zu verdeutlichen. Zen ist in dem Zusammenhang die mystische Variante des Buddhismus’. Es heißt, Zen sei die wohl reinste Form des Buddhismus’, die es gibt.

 

Mitgefühl statt Mitleid

Mit Blick auf die buddhistischen Ansichten ist es in keiner Weise förderlich, Leid zu teilen oder gar die Leidhaftigkeit eines anderen Menschen zu übernehmen. So ist in dieser Glaubensrichtung jeder Mensch für sein eigenes Geschick zuständig. Anders hingegen verhält es sich, wenn es um das Mit-Fühlen geht. Diese Eigenschaft wird hier als überaus positiv bezeichnet. Menschen, die über die Fähigkeit des Mitfühlens verfügen, sind auch imstande anzuerkennen, dass es Menschen gibt, die ein Leid, eine Schwere oder Belastungen unterschiedlichster Art durchleben. Dieser Aspekt des Begreifens und des Verstehens des Leides anderer wird dabei als Mitgefühl bezeichnet. Und somit erschließt sich bereits aus der Definition der Begrifflichkeit “Mitgefühl”, welche Rolle Mitgefühl auch im Zen Buddhismus spielt.

 

Der Ursprung des Lebens

Mit-Gefühl ist grundsätzlich die Wahrnehmung des Leides anderer, wobei hier der Fokus ganz klar darauf liegt, diese Erkenntnis auf sich selbst zu beziehen. Und zwar vor dem Hintergrund des Lernen wollens. Elementar ist diesbezüglich die Tatsache, dass in bestimmter Hinsicht eine Dankbarkeit entsteht, weil man selbst bereits eine Selbsterfahrung erlebt oder Einsichten generiert hat. Denn nur auf Basis dieser Erkenntnisse und Erlebnisse ist es einem Menschen überhaupt möglich, zu reifen.

 

Auf den Punkt gebracht – die Definition von Mitgefühl

Im Zen Buddhismus handelt es sich in erster Linie um den Wunsch, dass andere Menschen frei sein mögen von Leid. Insbesondere steht dabei der Wille im Fokus, dass andere frei von den Ursachen des Leides sein mögen. Aus dieser Bedeutung heraus kann man schließen, dass Mitgefühl darauf basiert, die Gefühle der Menschen an sich nicht nur zu verstehen und sie begreifen zu wollen, sondern sie auch wertzuschätzen. Der Aspekt greift im Zen Buddhismus, wenn man als Mensch selbst bereits einen bestimmten Leidensweg hinter sich gebracht hat.


„Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.“
– Buddha –

 

In Anlehnung an die Weisheit des Buddha ist Zen weder eine Religion, noch eine Philosophie. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Form der Meditation. Es geht einzig und allein darum, zu lehren. Das Leben als solches soll hier und jetzt verwirklicht werden, ohne dass der Mensch dabei seine Gedanken an die Zukunft oder gar an die Vergangenheit verschwendet. Diese werden im Zen ohnehin bloß als Auswüchse des menschlichen egoistischen Verstandes begriffen. Mit der Konsequenz, dass sie den Denkenden daran hindern, wirklich zu leben. Ziel ist es, wirklich selbst gelegt, also persönliche Erfahrungen gesammelt zu haben. Nichtsdestotrotz kann oder darf Mit-Gefühl auch dann empfunden bzw. erlebt werden, wenn man selbst bestimmte Dinge nicht durchlebt hat. Wichtig ist, sich hinein fühlen zu können, wie tragisch ein bestimmtes Erlebnis für einen Mit-Menschen in der Tat gewesen sein muss. An dieser Stelle ist es laut Buddha hilfreich, sich selbst zu wünschen, sich aus der prekären Situation befreien zu können. Denn nur dann kann daraus der intensive Wunsch entstehen, dass sich auch der andere aus seinem Leid befreien kann.

 

Wenn du mehr über Zen und Zen-Meditation >> erfahren möchtest, besuch uns doch in der vita Zen Lounge in Salzburg. Wir freuen uns auf dich!

Ablauf einer Zen Meditation

Zen Meditation in der vita Zen Lounge in Salzburg – der Große Bodhisattva Weg

Die Zen Meditation entspricht einer Strömung, die aus den Denkprozessen einer buddhistischen Meditationsschule des 6. Jahrhunderts entstanden ist. Bei den Übungen geht es darum, alles abzulegen, von der eigenen Meinung über seine Bestimmung bis hin zur eigenen Situation. Im Großen Bodhisattva Weg gilt nur der Augenblick, ohne Subjekt, Objekt, Innen oder Außen.

 

Meditation lernen für Anfänger und Meditieren für Fortgeschrittene

In der vita Zen Lounge in Salzburg könne Anfänger wie auch Fortgeschrittene alles über die Zen Meditation lernen. Regelmäßige Seminare, Workshops sowie Meditations-Übungen helfen dabei, Klarheit und Konzentration für das Wesentliche zu entwickeln. Ein grundlegendes Ziel ist, Kraft aus Gelassenheit zu gewinnen. Wenn du dich wieder einmal fühlst wie aus der Bahn geworfen, dann bringt tägliches meditieren Ruhe und Struktur in deinen Alltag.

 

Regeln zur Vorbereitung der Zen Meditation

Du hast bereits alles in dir, was du brauchst. du musst dir nur genug Zeit und Ruhe nehmen, um das Verborgene zu befreien und zu entfalten. Der ideale Zeitpunkt zum Meditieren ist der Morgen noch vor dem Frühstück. Auch der Meditationsort sollte entsprechend den Regeln sauber und ruhig sein und einladend wirken. Wichtig ist zudem bequem sitzende Kleidung. Ein mit Naturfaser und Baumwollstoff gefülltes Kissen (Zafu) und die Kissenunterlage Zabuton sind optimal für richtiges Sitzen. Kerzen oder Räucherstäbchen können die Wahrnehmung unterstützen und die Gedanken beflügeln.

 

Haltung und Ablauf der Zen Meditation

Bereits beim Meditation Lernen übt man eine aufrechte Körperhaltung mit einem nach oben gewandten Kopf. Die Hände sollen entspannt ineinander ruhen (linke Hand in der Rechten), wobei sich die Daumenspitzen in einer waagerechten Linie leicht berühren. Die halbgeschlossenen Augen blicken weich zum Boden oder zur Wand, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren. Geatmet wird mit geschlossenem Mund bewusst in den Unterbauch und langsam wieder heraus. Erst wenn die Atmung ruhiger ist, überlass sie Deinem Körper und konzentriere Dich im weiteren Ablauf auf das reine Nichts.

 

Die Übungen der Zen Meditation

Meditieren übt sich am besten in der sogenannten Zen Zazen, einer Haltung, die man nach dem Hinsetzen einnimmt, wie in den vorigen Abschnitten beschrieben. Nachdem du dich für einen guten und festen Sitz zurechtgerückt hast, darfst du dich während der festgesetzten Zeit (empfohlen werden tägl. 25 Minuten) nicht mehr bewegen. Danach zählst du durchgehend dein Ausatmen bis jeweils 10, egal, ob dies flach oder tief, schnell oder langsam geschieht. Anfänger, die sich mit der vollkommenen Stille noch schwer tun, können sich in der Zen Lounge in Salzburg die Zen Meditation durch leise Meditationsmusik erleichtern.

 

Die Wirkung der Zen Meditation

Nach einer Meditation fühlst du dich konzentrierter und stabiler im Umgang mit Menschen. Du strahlst eine Ruhe aus, die sich auf die Anderen überträgt und schaffst so ein angenehmes Umfeld. Eine weitere Wirkung ist mehr Selbstsicherheit in Stresssituationen, indem du jetzt Deine Atmung kontrollierst und so besonnener reagierst. Ein geschärfter Blick entrümpelt die Sicht in deinem Alltag. Gleichzeitig achtest du verstärkt auf deine Körperhaltung. Da der Geist des Zen nicht nach der Meditation endet, wird er für dich zur allumfassenden Lebenseinstellung.

Zen Meditation und Yoga: Eine Kombination als perfekter Ausgleich

Zen Meditation und Yoga: Eine Kombination als perfekter Ausgleich

Stress ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Immer mehr Pflichten prallen auf dich ein und die Verantwortung im Alltag steigt stetig an. Hinzu kommt, dass du heute kontinuierlich erreichbar bist und kaum noch Zeit für dich hast. Die innere Balance ist nicht mehr vorhanden, du fühlst dich ausgebrannt und von den Anforderungen an dich überrollt. Es gibt Wege, wie du deine innere Balance wiederfinden und zur Ruhe kommen kannst.

Yoga und Meditation stärken Deine Achtsamkeit und innere Balance

Für deine innere Balance ist es wichtig, den Kopf freizubekommen und das Körperbewusstsein zu stärken. In der Zen Meditation wendest du dich dem Inneren zu und konzentrierst dich allein auf dich selbst und dein Bewusstsein. Der Alltag entfernt sich und du denkst an nichts, was dich stressen und fordern kann. Damit die Meditation wirkt und dich zu mehr Achtsamkeit führt, solltest du die Techniken der Meditation lernen. Während die Zen Meditation deine Gedanken befreit und mental zu mehr Entspannung führt, wirkt sich Yoga positiv auf deine Körperlichkeit aus. Auch hier lernst du, was dir gut tut und wie du den Stress von dir abfallen und dich auf dein Selbst konzentrieren kannst. Die Kombination aus Anspannung und Entspannung deiner Muskeln sowie die Konzentration auf deine Atmung versetzt dich in ein Gefühl der Ruhe. Yoga ist gleichzeitig Sport, aber auch eine Form der Meditation, da du dich bei allen Übungen auf dich und deinen Körper fokussierst und so zu einem neuen (Selbst)Bewusstsein findest.

Meditieren lernen: Dein Start in einen bewussten Lifestyle

Willst du die Meditation lernen, empfiehlt sich eine Kombination aus Yogaübungen und der Befreiung deines Geistes. Die beiden Techniken sind eng miteinander verbunden und öffnen Dir einen neuen Weg zur Stressbewältigung und inneren Balance. Meditieren lernen kannst du in der vita Zen Lounge, egal ob du Anfänger bist oder bereits Erfahrungen mit Übungen zur Achtsamkeit gesammelt hast. Mit ein wenig Übung kannst du die Zen Meditation allerorts und jederzeit anwenden, wodurch Stress nicht länger zu deinen Begleitern im Alltag gehört. Die Einkehr in dein Inneres schärft Deine Sinneswahrnehmung und schenkt dir Klarheit. Trainings in der vita Zen Lounge werden dein Leben positiv verändern und dir Wege aufzeigen, die deine innere Balance wiederherstellen und dich bewusster leben lassen. Die tägliche Reizüberflutung nimmt kontinuierlich zu. Durch die Zen Meditation kannst du dich außen vorstellen und zu mehr Achtsamkeit finden.

Klarheit und die Einkehr in Deine innere Mitte

Yoga und Meditieren lernen führt dich in eine mentale und körperliche Freiheit. Selbstbestimmt siehst du Dinge viel klarer, beruhigst dich durch die Konzentration auf die Atmung und wählst einen Weg, den du im Alltag anwenden kannst. Durch die sportlichen Übungen des Yogas stärkt du deine Muskulatur und wirst positiv auf die Körperhaltung ein. Du gehst bewusster, sitzt bewusster und trittst anderen Menschen mit einem gestärkten Bewusstsein gegenüber. Nach dem du die Techniken erlernt hast, kannst du sie überall anwenden und dich jederzeit in einen Zustand der absoluten Ruhe bringen. 15 Minuten täglich meditieren stärkt dein Bewusstsein.

3-Tages Zen, Yoga und Meditation Retreat buchen

Im November 2017, sowie im Jänner und März 2018 finden Zen, Yoga und Meditation Retreats im schönen Schloss Mondsee statt. Alle Informationen zur Veranstaltung, Verpflegung, Kosten und Unterkunft findest du hier auf unserer vita Zen Lounge Homepage >>

Unterschiede: Soto-Zen und Rinzai-Zen

Zen bedeutet wörtlich übersetzt Meditation. Dieser Begriff leitet sich von der althergebrachten Sprache Sanskrit ab. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Stile bei der Zen-Meditation entwickelt, deren Schwerpunkte und Lehren von bestimmten Meistern geprägt sind. Diese Schulen sehen sich nicht als Religion, sondern als didaktische Systeme, dem ein geistiges Training für die Kontrolle der Gedanken unterliegt.

Meditation als Schlüssel zu mehr Achtsamkeit

Durch die Meditation erlernt der Ausübende stets ganz präsent sein, im hier und jetzt zu verweilen. Meditative Grundübungen manifestieren den jetzigen Augenblick und dehnen die Achtsamkeit auf alle täglichen Handlungen und Gedanken aus. Der Hauptakzent dieser Übungen liegt stets auf einem Bezug zum Alltag. Beim Zazen wird das Meditieren in einer sitzenden Position praktiziert, diese Form hat sich mittlerweile weltweit etabliert.

Die Rinzai-Lehre

Die Rinzai Schule wurde vom Meister Eisai geprägt, der von 1141-1251 in Japan gelebt hat. Diese Traditionslinie stellt einen längeren Reifeprozeß dar und beeinflusste maßgeblich die Meditationslehre in Japan. Eisai unternahm einige Chinareisen, die einen wichtigen Grundstein für seine Lehren bildeten. Im Jahr 1195 gründete er den ersten Zen-Tempel in Japan und verfasste wichtige Bücher, die sich mit diesem Thema befassten. Eisai war ein vielseitig begabter Mann, der beim kaiserlichen Hof ein hohes Ansehen genoss. Auf diese Weise war es ihm mögliche, weitere Tempel zu gründen. Aus China brachte er Teesamen mit und legte Tee-Pflanzungen an. Das Getränk hat im ganzen Land mittlerweile einen Kultstatus erreicht, der sich in den komplizierten Teezeremonien wieder spiegelt. Eisai war der Auffassung, dass die Zen-Lehre die Quintessenz des Buddhismus verkörpert. Dabei sind die Meditation und Erleuchtung von grundlegender Bedeutung. Dank seiner zahlreichen Schüler wurde das Werk von Eisai weiter geführt, mit einem engen Kontakt zu chinesischen Zen-Schulen. Die Rinzai-Schule wurde von vielen bedeutenden Zen-Meistern geprägt, deren Einfluss auf die japanische Kultur noch bis heute spürbar ist.

Die Soto-Lehre

Als spirituelles Konzept wurde die Soto-Lehre von dem buddhistischen Mönch Dogen aus China in sein Heimatland Japan eingeführt. Dieser Mönch lebte von 1200-1254 und verbreitete die Zen Lehre ausgehend von seinen Erfahrungen und Erlebnissen. Bei dieser Praxis spielt das Shikantaza eine wichtige Rolle, das bedeutet übersetzt: einfach nur sitzen. Das Bewusstsein ist hellwach und vollkommen offen, sodass der Meditierende alles um sich herum wahrnehmen kann. Allerdings sollte dieser nicht auf die inneren Gedankenzüge reagieren. Auf diese Weise entwickelt sich ein Zustand der offenen, reinen und universalen Bewusstheit. Im Gegensatz zu den anderen Lehren sitzt der Meditierende dabei mit dem Gesicht zur Wand und nicht zum Raum ausgerichtet. Dogen wird heutzutage als der bedeutendste Zen-Meister von Japan angesehen und von allen buddhistischen Schulen als ein Heiliger verehrt.

Der Unterschied der beiden Zen-Schulen

Bei der Soto-Praxis handelt es sich um eine rezeptive Form des Meditieren, bei der Rinzai-Praxis um eine Meditationsform durch Konzentration. Die Rinzai-Schule zeichnet sich durch das Zazen, die Gartenkunst, Tee-Zeremonien, Kampfkünste und die Koan-Arbeit aus. Im Unterschied dazu besteht die Hauptlehre der Soto-Schule in der immanenten, buddhistischen Natur aller Wesen, sowie der Identität von Übung und Erleuchtung. Neben Zazen und Zeremonien spielt das Herz-Sutra beim Meditieren eine wichtige Rolle.

Mehr über Zen und seine Wirkung erfährst du hier >>

Meditation macht glücklich

Zen – seit Jahrtausenden hilft Meditation, Glück zu finden

Die Suche nach dem glücklich sein ist kein Phänomen der Neuzeit. Schon im alten China und später in Japan lehrten Zen-Meister Methoden, um durch das Meditieren innere Klarheit zu gewinnen. Wer loslassen kann, hat einen großen Schritt in Richtung  Entspannung und Zufriedenheit getan. Meditation macht glücklich.

Meditieren lernen – wie funktioniert das?

Zen ist keine Religion, auch wenn oft von Zen-Buddhismus gesprochen wird. Zen dreht sich darum, eine Aktivität so tief zu erlernen und zu erfahren, dass während ihrer Ausübung der Verstand Pause machen kann. Klassische Meditation findet meist im Sitzen statt. Andere weiterverbreitete Disziplinen im Zen sind das Gehen, das Rezitieren oder wiederholte Tätigkeiten wie Bogenschießen oder Blumen stecken. Immer aber soll die Beschäftigung dahin führen, dass die Gedanken nicht mehr um den Alltag kreisen, sondern sich frei entfalten. Zen-Lehrer unterstützen Dich dabei, Achtsamkeit und Gelassenheit zu entwickeln. Meditieren kann anfangs viel schwieriger sein, als Du vielleicht gedacht hast. So in die Meditation zu versinken, dass äußere Einflüsse automatisch ausgeklammert werden und das innere Ich zum Vorschein kommt, funktioniert selten von heute auf morgen. Sich Zeit zum täglichen Meditieren zu nehmen und Zen in den Alltag zu integrieren, hilft dabei, das Herz wahrzunehmen und sich glücklicher zu fühlen.

Zen ist zeitlos

“Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück”, sagt Buddha. Daran hat sich über die Jahrtausende nichts geändert, auch wenn heute unentwegt Smartphones piepsen, der Kontostand Grund zur Sorge bedeutet oder etwa Probleme bei der Arbeit Dich scheinbar unendlich beschäftigen. Glücklich sein hängt nicht von äußeren Umständen ab, sondern stellt sich dann ein, wenn innere Balance gefunden wird. Meditation erleichtert, die Gedanken zu ordnen, Klarheit zu erlangen. Meditation führt zur Entspannung, transportiert Gelassenheit und lehrt Achtsamkeit. Der Pfad zur Zufriedenheit führt über Herz und Seele, der Verstand allein kann kein Glück produzieren.

Meditation macht glücklich

Glücksgefühle sind manchmal zwiespältig. Natürlich kann das neue hübsche Kleid, das neue Auto oder beruflicher Erfolg kurzzeitig Glücksgefühle auslösen. Aber solche Stimulationen sind temporär, lassen sich nicht beliebig wiederholen. Meditieren hingegen zielt darauf hin, eben gerade durch Loslassen glückliche Momente hervorzurufen. Dein Körper kann Glückshormone auch ohne äußere Einflüsse ausschütten. Zen-Meditation steht für alte Handreichungen abseits von Klischees und Bevormundungen. Sie hat stets über kulturelle, religiöse und geografische Grenzen hinweg ihren Stellenwert in den Gesellschaften weltweit bewiesen. Meditieren lernen ist kein Muss, sondern bedeutet vielmehr eine Tür zum selbstbestimmten Leben, zur Wiederbesinnung auf das Wesentliche. Wer sich selbst achtet, wer sich auf sich selbst einlässt beim Meditieren, kommt dem Glücklich sein näher. Und dann kannst Du mit Gelassenheit und Achtsamkeit auch andere daran teilhaben lassen, was Zufriedenheit und Klarheit wirklich bedeutet.

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Balance wieder finden mit Zen Meditation und Yoga

Zen Meditation und Yoga – eine perfekte Kombination

Hektik und Reizüberflutung bestimmen zunehmend den Alltag. Medititation kann dabei helfen, wieder zur Ruhe zu kommen und sich selbst wiederzufinden. Yogaübungen helfen beim Stress abbauen und beim inneren Ausgleich . Die Kombination aus Meditations- und Yogaübungen erweist sich als heilsam für Körper und Geist. Wer regelmäßig meditiert und die traditionellen Atem- und Körperübungen ausführt, kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren, wird wach und leistungsfähig.

Stress abbauen und die innere Balance wieder finden

Stress ist ein Phänomen, das sich durch alle Schichten der modernen Gesellschaft zieht. Kinder und Jugendliche sind davon genauso betroffen wie Erwachsene. Die Höhe des Einkommens, die berufliche und soziale Stellung – das alles scheint bei der Bewältigung von Stress eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Hausfrauen und Arbeitslose sind ebenso betroffen, wie Manager großer Unternehmen >>. Wie gut es dem Einzelnen gelingt, mit den alltäglichen und beruflichen Anforderungen umzugehen, scheint vor allen Dingen von persönlichen Eigenschaften abhängig zu sein. Die Einstellung zum persönlichen Leben, die Sicht auf das eigene Ich, der aufmerksamen Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen – von solchen individuellen Faktoren hängt es im entscheidenden Maße ab, ob uns Stress stark oder krank macht. Doch diese individuellen Besonderheiten sind nicht unabänderbar. Eine bewährte Möglichkeit, die nötige Gelassenheit und die innere Ruhe zu entwickeln, bietet die Kombination aus Zen Meditation und Yoga.

Achtsamkeit trainieren, um im Alltag leistungsfähiger zu sein

Wer in kritischen Situationen ruhig und gelassen agieren will, muss sich auf das Wesentliche fokussieren. Genau das aber fällt vielen Menschen, die unter Stress leiden, sehr schwer. Im Lärm des Alltags haben sie es verlernt, die innere Stimme zu hören. Meditation wird seit vielen Jahrhunderten praktiziert, weil die innere Unruhe offensichtlich schon immer Menschen von innerer Unruhe geplagt waren. Die Übungen der Zen Meditation haben ihren Ursprung im Buddhismus. Doch diese traditionelle Meditation lässt sich völlig losgelegt von religiösen oder philosophischen Grundsätzen praktizieren. Wer regelmäßig meditiert, trainiert seine Fähigkeit sich zu konzentrieren, findet innere Orientierung und wird gelassener. Mit gestärktem Selbstvertrauen ist es möglich, mutig zu sein und immer wieder Kraft für den Alltag zu schöpfen. Die Erfahrung zeigt, dass Meditation noch effektiver wirkt, wenn sie durch Yoga-Übungen begleitet wird. Die Grundlagen beider Techniken lassen sich unter Anleitung speziell geschulter Lehrer erlernen. Wer von dem Gelernten langfristig profitieren will, integriert die erlernten Übungen in seinen Alltag.

Zen Mediation und Yoga – ein Weg, der jedem offen steht

Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Auf jeder Glückwunschkarte oder jedem Neujahrsgruß steht der Wunsch nach Gesundheit ganz oben. Und dennoch gehen die meisten Menschen recht sorglos mit sich selbst um. Viele ignorieren die Signale des eigenen Körpers und reagieren erst, wenn es fast zu spät ist. Es hängt nicht allein von unseren genetischen Voraussetzungen ab, ob wir alt werden. Wer seinen Körper und Geist lange fit erhalten möchte, muss rechtzeitig Stress abbauen und einen Ausgleich zur beruflichen und familiären Aufgaben finden. Wichtige Schlüssel für ein langes, gesundes Leben sind innere Balance und Achtsamkeit für sich selbst. Zen Meditation und Yoga bieten jedem die Möglichkeit, diesen Weg zu finden.

 

Die vita Zen Lounge bietet regelmäßig Yoga & Meditation Workshops an. Hier findest du weitere Informationen und die Termine >>

Bekannte Zen-Meister

Ein für den Zen Buddhismus zentraler Satz steht im Zutíng Shìyuàn von Mùan Shànqing aus dem Jahr 1108. Er lautet: “Eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften, unabhängig von Wort und Schriftzeichen.” Der Satz zeigt, dass sich beim Zen die Sinnsuche nicht nach außen sondern nach innen richtet. Entsprechend liegt seine Wirkung mehr im Sein und Wirken der Zen Meister als in aufgeschriebenen Weisheiten. Insofern lohnt ein Blick in vielgestaltige Geschichte der Zen-Meister.

Ein kleiner Überblick in die Geschichte von 6 der bekanntesten  Zen Meister:

Dogen Zenji

Als erster Zen Meister ist Dogen Zenji zu nennen. Dieser brachte in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts den in China kennengelernten Zen Buddhismus in seine Heimat Japan. 1223 gründete er nicht nur einen Tempel sondern auch ein Kloster mit der ersten Zen-Halle nach chinesischem Vorbild in Japan.

Wu-men Hui-kai

Zu den wichtigsten Weisheiten des Zens >> zählen kurze Anekdoten die Koan genannt werden und das man sich regelmäßig mit beispielhaften Handlungsweisen von Zen Meistern beschäftigt. Eine wichtige Sammlung solcher Koan ist das im 13. Jahrhundert durch Meister Wu-men Hui-kai verfasste Wumengan, welches 48 dieser Anekdoten enthält.

Ikkyu Sojun

Aufzählung bekannter Zen-MeisterBei Ikkyu Sojun handelt es sich um einen japanischen Dichter des 15. Jahrhunderts, welcher unter anderem als Begründer der traditionellen japanischen Tee Zeremonie in die Geschichte eingegangen ist. Vor allem aber ist er die wohl schillerndste Persönlichkeit unter den Zen-Meistern. Seine Kritiker aus der Zen Aristokratie etwa lud er zu Diskussionen gerne in Bordelle und Sake-Kneipen ein. Auch sonst war er in seinem Wesen äußerst rebellisch. Dieser Umstand hat zur Überlieferung vieler Geschichten geführt die heutzutage sogar Eingang in Mangas und Zeichentrickfilme finden.

Kodo Sawaki

Dass die Verbreitung der Lehre aber auch auf weniger lautstarke und trotzdem intensive Weise erfolgen kann zeigt das Leben von Zen Meister Kodo Sawaki. Dieser wurde 1880 geboren und trug die Lehren aus dem Kloster heraus in die Welt. Seine Übungen vollzog er vornehmlich auf der Wanderschaft durch Japan mittels der damals in Japan schon fast in Vergessenheit geratenen Meditationstechnik des Zazen. Die Beliebtheit des Lotossitzes während der Meditation ist nicht zuletzt den rastlosen Wanderungen des “Landstreichers Kodo” zu verdanken, der seine Weisheiten im Sinne wortwörtlicher Erfahrung unter das Volk trug.

Suzuki Shunryu

Das die Reihe der großen Meister des Zens bis in unsere Tage hinein reicht zeigt das Leben von Suzuki Shunryu. Dieser wurde 1905 als Sohn eines Meisters der Soto Linie geboren und wurde bereits mit dreißig Jahren selber zum Meister. Im Zweiten Weltkrieg war Shunryu einer der prägenden Köpfe der pazifistischen Bewegung innerhalb Japans. Nach dem Krieg zog er Ende der Fünfzigerjahre in die USA und wirkte dort bis zu seinem Tod 1971 im Zen-Zentrum von San Francisco. Zu seinen Anhängern dort zählte unter anderem der spätere Apple-Gründer Steve Jobs.

Oi Saidan Roshi

Mit der wichtigste noch lebende Zen Meister ist Oi Saidan Roshi. Geboren 1915 und damit über hundert Jahre alt wirkt er noch heute als Oberpriester der Rinzai-shu-Sekte. Er hat maßgeblich an der Öffnung des Zen Buddhismus für Laien mitgewirkt und so dafür gesorgt dass auch Frauen sowie Schülerinnen und Schüler aus westlichen Kulturkreisen sich intensiver mit dessen Lehren beschäftigen können.

 

Du willst mehr über Zen und Zen-Meditation lernen? Dann besuch uns doch in der vita Zen Lounge in Salzburg >>