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Retreat im ehemaligen Kloster – lade deine Batterien auf

Der Alltag stellt uns täglich vor kleine und große Herausforderungen, die wir meistern müssen. Manchmal benötigen wir deswegen eine Auszeit, um zu uns selbst zu kommen und unsere innere Mitte, Klarheit und Leichtigkeit wiederzufinden. Zeit für sich selbst zu haben, ist heutzutage ein Luxus, den sich nur wenige leisten können. In unserem Zen, Meditation und Yoga Retreat in einem ehemaligen Benediktinerkloster geben wir dir die Möglichkeit, Yoga und Meditation zu praktizieren, um das Luxusgut Zeit auf erholsame, aber gleichzeitig spirituelle Weise zu nutzen.

Was bringt dir ein Meditation und Yoga Retreat?

Wenn du in deinen Alltag verstrickt bist, merkst du oft nicht, dass du häufig an deine psychischen und physischen Grenzen gelangst. Erst wenn dir dein Körper Warnsignale gibt – Rückenschmerzen, häufige Erkältungen, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit – wirst du dir bewusst, dass deine Energie wieder aufgeladen werden muss. Du gehst dann in die Sauna, verreist übers Wochenende oder verbringst das Wochenende im Bett, um für die neue Woche ausgeruht zu sein. Doch irgendwann merkst du, dass du dich auch mit diesen Maßnahmen nicht mehr wirklich erholst. Dann ist es oft schon zu spät und du stehst kurz vor dem Burn-Out oder einer Depression. Lass es nicht so weit kommen und nimm dir die Zeit, die du brauchst, um für dich selbst zu sorgen. Der Körper und der Geist brauchen ab und an Ruhe. Wo kann man diese besser bekommen als bei einer Auszeit in einem Kloster?

Was bieten wir bei unserem Zen, Meditation und Yoga Retreat?

Drei Tage lang – von Freitag bis Sonntag – praktizierst du täglich Asanas und Pranayama (Yogastellungen und Atemübungen), um deine innere Mitte zu finden und zu festigen.
Du übst dich in Zen-Meditation und erhältst sogar Einzelunterricht von einer Zenmeditationslehrerin. Dadurch kommen Klarheit und Leichtigkeit wie von selbst zurück.
Unsere Zenlehrer sprechen mit dir über Zen-Weisheiten, die du in deinen Alltag integrieren kannst. Dadurch wirst du besser mit Problemen und Schwierigkeiten umgehen können.

Durch hochwertige Yogi-Mahlzeiten entschlackt dein Körper.

Es gibt bei unserem Meditation und Yoga Retreat sehr hochwertige, vegetarische Yogi-Mahlzeiten, die deine Energie und deinen Stoffwechsel anregen. Dein Körper entschlackt von Giftstoffen und du wirst dich garantiert dynamischer und besser fühlen.
Den Spa-Bereich darfst du ebenfalls nutzen. In der Sauna kannst du deine Muskeln entspannen, dich ausruhen und den Yoga- und Meditationsübungen nachspüren. Auch Massagen kannst du buchen.
Das ehemalige Benediktinerkloster verspricht einen ruhigen, erholsamen und spirituellen Aufenthalt.

Nächster Termin  für das Zen, Meditation & Yoga 3-Tages-Retreat:
29. April-01. Mai 2018 im Schloss Mondsee
Weitere Informationen >>

Welche Rolle spielt Freude im Zen Buddhismus

Freude ist zweifellos eines der schönsten Gefühle, das ein Mensch empfinden kann. Es gibt viele Arten dieses Gefühls. Wir freuen uns über ein gelungenes Essen, eine neue Bekanntschaft, über einen Erfolg und über andere Dinge. Doch was bedeutet Freude im Zen Buddhismus? Können wir sie erlernen?

Die 4 Unermesslichen

Im Zen Buddhismus gibt es vier elementare Geisteszustände, die unter den “Vier himmlischen Verweilzuständen”, auch “Die 4 Unermesslichen” genannt, zusammengefasst werden: Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut, im Sanskrit Maitri, Karuna, Mudita und Upeksa bezeichnet. Diese vier Zustände werden als Grundlage für Meditationsübungen benutzt. Sie beschreiben die Geisteshaltungen, die man gegenüber anderen Lebewesen anstreben sollte und die die buddhistische Ethik letztendlich ausmachen.
“Wir müssen lernen, uns mehr zu freuen. Dieser Reichtum ist die Essenz der Großzügigkeit und des Gefühls der Fähigkeit, mit der Welt zurechtzukommen, ohne ins Elend zu versinken.” – Chögyam Trungpa (1939 – 1987), Gelehrter und Linienhalter des tibetischen Buddhismus.

Mudita, die wertschätzende Mitfreude – das Gegenteil von Schadenfreude

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Menschen, die zur Schadenfreude neigen, eine hässliche Aura haben? Wenn du Schadenfreude, also das Erfreuen am Unglück eines anderen, praktizierst, bringst du dich um dein eigenes Glück. Schopenhauer formulierte es so: “Der schlechteste Zug in der menschlichen Natur bleibt aber die Schadenfreude, da sie der Grausamkeit enge verwandt ist.”
Durch Schadenfreude, ob heimlich oder offen, werden menschliche Eigenschaften wie Hass, Neid und Missgunst gefördert und bieten einen schlechten Boden für eine spirituelle Entwicklung. Möchtest du nicht lieber deine positiven menschlichen Eigenschaften fördern und weiterentwickeln? Jeder Mensch möchte im Grunde glücklich sein, und jeder versucht es auf seine Weise – erfreue dich an den Erfolgen anderer und du wirst merken, wie sich andere an deinen Erfolgen erfreuen werden.

Wie kannst du dies beim Meditieren praktizieren und üben?

Mudita bedeutet, dich am Glück anderer Lebewesen zu erfreuen. Buddha lehrte diese Praxis, um Emotionen wie Neid, Eifersucht und Unzufriedenheit zu überwinden. Freundliche Gedanken regelmäßig in der Meditation zu praktizieren trägt wesentlich dazu bei, negative Gedanken zu vertreiben und die Welt und die Mitmenschen in einem positiven Licht zu sehen und dadurch innerliches Glück zu empfinden. Denn Glück ist nichts, was wir im Außen suchen sollten, sondern durch unsere Geisteshaltung entsteht.

Was passiert mit dir, wenn du Mitfreude in deine Meditation einfließen lässt?

Die regelmäßige Meditation über die Mitfreude, über das Glück und über die Dinge, für die du dankbar sein kannst in deinem Leben, wird deine Wahrnehmung der Welt grundlegend verändern. Deine Sichtweise auf alltägliche Dinge und auf deine Mitmenschen wird sich so verändern, dass kein Platz mehr in deinem Leben sein wird für Missgunst, Neid und Unzufriedenheit. Du wirst bemerken, wie sich dein Verhältnis zu deiner Außenwelt kolossal wandelt und wie viel mehr an Freude du empfinden wirst – über das Glück anderer und an deinem eigenen Leben. Denn deine Freude wird auf deine Ausstrahlung zurückfallen.

Meditation lernen und Mudita ausüben

Möchtest du dein Leben schöner, erfüllter und positiver gestalten? Willst du Glück nicht durch Dinge im Außen, sondern durch dein Inneres erfahren? Die Zenlounge in Salzburg ist ein guter Ort, um Mudita in der Meditation zu praktizieren.

Welche Rolle spielt Liebe im Zen Buddhismus?

Liebe ist das elementarste Gefühl, das wir kennen und das wichtigste Element, das die Menschheit zusammenhält. Sie gilt als das höchste Gut in allen Religionen. Ohne sie gäbe es kein Mitgefühl, kein Zusammenleben, keinen Frieden und kein Glück. Sie hat für jeden Menschen einen anderen Stellenwert – für die meisten den höchsten im Leben. Welche Rolle spielt Liebe im Zen Buddhismus?

Brahma Vihara – die vier himmlischen Verweilzustände 

Der buddhistische Begriff “Brahma Vihara” beschreibt die vier Zustände, die im Buddhismus die erstrebenswerten Geisteszustände gegenüber anderen Lebewesen darstellen: Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. Dabei beschreibt der erste Zustand nicht das romantische, sondern das freundschaftliche Lieben, das das Glück und glücklich sein aller Lebewesen zum Ziel hat. Im Zusammenhang mit dem Zen Buddhismus sollte der Begriff deshalb besser mit “liebender Güte” oder “Wohlwollen” übersetzt werden, denn es handelt sich um ein uneigennütziges, selbstloses Lieben ohne Begierde und Anhaftung. Es ist das Wollen, dass andere glücklich sein werden oder sind.
Buddha sagt: Güte ist durch die Erkenntnis von den Schlacken der Leidenschaft geläuterte Liebe.


Wie kannst du liebende Güte beim Meditieren praktizieren?

In der Meditationspraxis kommen die vier himmlischen Verweilzustände (oder auch “Die vier Unermesslichen” genannt) immer wieder vor: Du übst Mitgefühl und Wohlwollen als Bestandteil deiner Gedanken aus und erfährst dadurch Freude und Gleichmut. Du fühlst dich anderen Lebewesen verbunden und erkennst, dass jeder Mensch glücklich sein möchte. Güte gegenüber allen Lebewesen ist eine der wichtigsten Merkmale der buddhistischen Lehre.
Baue in deine Meditation das Gebet der vier himmlischen Verweilzustände ein. Der wunderschöne Text lautet:
“Mögen alle fühlenden Wesen Glück und die Ursache des Glücks besitzen,
Mögen alle fühlenden Wesen von Leiden und der Ursache des Leides getrennt sein,
Mögen alle fühlenden Wesen niemals von der Freude, die frei ist von Leiden, getrennt sein,
Mögen alle fühlenden Wesen in Gleichmut verweilen, die frei ist von Anhaftung und Ablehnung.”
Spüre dabei, wie dein Herz aufgeht und dein Atem die vier himmlischen Verweilzustände ein- und ausatmet. 


Welche Vorteile bringt dir diese Meditation?

Ein Mensch kann nur dann Glück empfinden, wenn er sich selbst liebt und ein Leben ohne Angst lebt. Beim Meditieren lernst du, deine Empathie und Güte zu stärken und somit auch Selbstliebe zu praktizieren. Dich selbst zu lieben und zu achten ist die wichtigste Voraussetzung, um andere Menschen zu lieben und zu respektieren. Wenn wir uns selbst nicht lieben, wen können wir dann lieben? Liebesfähigkeit fängt beim eigenen Ich an. Die Meditation hilft dir, diese Selbstliebe zu entdecken, zu fördern und weiterzuentwickeln.


Praktizieren von liebevoller Güte in der vita Zen Lounge

Beim Zen geht es nicht um den Buddhismus als Religion, sondern um die Meditationspraxis und das Verweilen im Hier und Jetzt. Aber natürlich lehnt sich Zen an buddhistische Lehren an und unterstützt dich dabei, das elementarste Gefühl – die Liebe – für dich und deine Mitmenschen zu empfinden und auch im Alltag zu praktizieren.
Meditationen, Workshops und Seminare helfen dir dabei, dich menschlich weiterzuentwickeln und dein Ich neu zu entdecken. Verliebe dich neu in dich selbst! Das ist der erste Schritt, um liebevolle Güte und Freundlichkeit andern gegenüber zu zeigen.

Zen Meditation lernen und Herausforderungen meistern

Wir sind Getriebene im Alltag und im Berufsleben – dank Smartphone, Internet, E-Mails und den sozialen Medien werden die Herausforderungen, die das Leben an uns hat, immer heftiger und wir erfahren alle Konflikte dieser Welt mit einem Mausklick in Echtzeit. Ist es da verwunderlich, wenn sich viele Menschen mehr Ruhe, innere Gelassenheit und weniger Stress wünschen? Wie kann man einen solchen Zustand erreichen, wenn die Welt um einen herum immer schneller und verrückter zu werden scheint?


Resilienz stärken mit Meditation

Schwierige Situationen im Leben kennt jeder. Probleme gehören zum Alltag eines jeden Menschen. Konflikte müssen wir alle aushalten und lösen. Nur die Art und Weise, wie wir damit umgehen, zeigt uns, wie es um unsere psychische Stabilität bestellt ist.
Wie kommt es, dass sich in schwierigen Situationen der eine kaum aus der Ruhe bringen lässt, während ein anderer völlig überfordert und gestresst wirkt? Die Antwort ist: Resilienz. Das ist die psychische Belastbarkeit einer Person und ihre Fähigkeit, nach Krisen wie ein “Stehaufmännchen” wieder aufzustehen.
Es wird viele Menschen überraschen, aber: Resilienz lässt sich lernen. Widerstandsfähigkeit ist nicht angeboren, sondern anerzogen. Das heißt also, dass jeder Mensch lernen kann, gelassener und entspannter auf schwierige Situationen zu reagieren. Aber wie erlangt man ein großes Maß an Resilienz?


Meditation lernen und den Alltag besser meistern

Meditation lernen ist der erste Schritt, die Probleme des Alltags besser zu lösen. Zen kann dabei helfen, die eigenen, oftmals negativen Gedanken, nicht mehr so wichtig zu nehmen und gelassener zu werden. Viele Herausforderungen werden durch Zen besser gemeistert. Meditation lernen heißt, seinen Verstand bewusst zu lenken und positiv zu beeinflussen.


Wie kannst du Meditation erlernen?

Zen Meditation lernen bedeutet, das Hier und Jetzt anzunehmen und sich bewusst zu werden, dass der zentrale Bestandteil einer Zen Meditation das Loslassen des eigenen Ichs und das Annehmen des Hier und Jetzt ist. Durch das sogenannte “Zazen” – die tägliche Meditation in einer bestimmten Sitzhaltung – wird der Geist geschult, die eigene Resilienz zu stärken. Dabei wird die Konzentration auf den eigenen Atem gelenkt und die Gedanken werden beobachtet, wie sie kommen und gehen.


Meditation in der Zen Lounge in Salzburg

In jeder größeren Stadt gibt es Vereine, die Meditation lehren. In der Zen Lounge in Salzburg kannst du alles über Zen und die Kraft der Meditation lernen. Mit Seminaren, Workshops und Meditationen für Anfänger und Fortgeschrittene kannst du deine Resilienz stärken und Gleichgesinnte treffen.

Welche Rolle spielt Mitgefühl im Zen-Buddhismus?

Grundsätzlich ist Mitgefühl der Ursprung des spirituellen Lebens. Es ist damit das elementare Ziel all der Menschen, die ihr Dasein der Erlangung der Erleuchtung widmen. Um zu eruieren, welche Rolle Mitgefühl im Zen Buddhismus spielt, ist es zunächst einmal grundlegend, die Differenzierung zwischen dem Wort Mitleid und Mitgefühl zu verdeutlichen. Zen ist in dem Zusammenhang die mystische Variante des Buddhismus’. Es heißt, Zen sei die wohl reinste Form des Buddhismus’, die es gibt.

 

Mitgefühl statt Mitleid

Mit Blick auf die buddhistischen Ansichten ist es in keiner Weise förderlich, Leid zu teilen oder gar die Leidhaftigkeit eines anderen Menschen zu übernehmen. So ist in dieser Glaubensrichtung jeder Mensch für sein eigenes Geschick zuständig. Anders hingegen verhält es sich, wenn es um das Mit-Fühlen geht. Diese Eigenschaft wird hier als überaus positiv bezeichnet. Menschen, die über die Fähigkeit des Mitfühlens verfügen, sind auch imstande anzuerkennen, dass es Menschen gibt, die ein Leid, eine Schwere oder Belastungen unterschiedlichster Art durchleben. Dieser Aspekt des Begreifens und des Verstehens des Leides anderer wird dabei als Mitgefühl bezeichnet. Und somit erschließt sich bereits aus der Definition der Begrifflichkeit “Mitgefühl”, welche Rolle Mitgefühl auch im Zen Buddhismus spielt.

 

Der Ursprung des Lebens

Mit-Gefühl ist grundsätzlich die Wahrnehmung des Leides anderer, wobei hier der Fokus ganz klar darauf liegt, diese Erkenntnis auf sich selbst zu beziehen. Und zwar vor dem Hintergrund des Lernen wollens. Elementar ist diesbezüglich die Tatsache, dass in bestimmter Hinsicht eine Dankbarkeit entsteht, weil man selbst bereits eine Selbsterfahrung erlebt oder Einsichten generiert hat. Denn nur auf Basis dieser Erkenntnisse und Erlebnisse ist es einem Menschen überhaupt möglich, zu reifen.

 

Auf den Punkt gebracht – die Definition von Mitgefühl

Im Zen Buddhismus handelt es sich in erster Linie um den Wunsch, dass andere Menschen frei sein mögen von Leid. Insbesondere steht dabei der Wille im Fokus, dass andere frei von den Ursachen des Leides sein mögen. Aus dieser Bedeutung heraus kann man schließen, dass Mitgefühl darauf basiert, die Gefühle der Menschen an sich nicht nur zu verstehen und sie begreifen zu wollen, sondern sie auch wertzuschätzen. Der Aspekt greift im Zen Buddhismus, wenn man als Mensch selbst bereits einen bestimmten Leidensweg hinter sich gebracht hat.


„Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.“
– Buddha –

 

In Anlehnung an die Weisheit des Buddha ist Zen weder eine Religion, noch eine Philosophie. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Form der Meditation. Es geht einzig und allein darum, zu lehren. Das Leben als solches soll hier und jetzt verwirklicht werden, ohne dass der Mensch dabei seine Gedanken an die Zukunft oder gar an die Vergangenheit verschwendet. Diese werden im Zen ohnehin bloß als Auswüchse des menschlichen egoistischen Verstandes begriffen. Mit der Konsequenz, dass sie den Denkenden daran hindern, wirklich zu leben. Ziel ist es, wirklich selbst gelegt, also persönliche Erfahrungen gesammelt zu haben. Nichtsdestotrotz kann oder darf Mit-Gefühl auch dann empfunden bzw. erlebt werden, wenn man selbst bestimmte Dinge nicht durchlebt hat. Wichtig ist, sich hinein fühlen zu können, wie tragisch ein bestimmtes Erlebnis für einen Mit-Menschen in der Tat gewesen sein muss. An dieser Stelle ist es laut Buddha hilfreich, sich selbst zu wünschen, sich aus der prekären Situation befreien zu können. Denn nur dann kann daraus der intensive Wunsch entstehen, dass sich auch der andere aus seinem Leid befreien kann.

 

Wenn du mehr über Zen und Zen-Meditation >> erfahren möchtest, besuch uns doch in der vita Zen Lounge in Salzburg. Wir freuen uns auf dich!

Ablauf einer Zen Meditation

Zen Meditation in der vita Zen Lounge in Salzburg – der Große Bodhisattva Weg

Die Zen Meditation entspricht einer Strömung, die aus den Denkprozessen einer buddhistischen Meditationsschule des 6. Jahrhunderts entstanden ist. Bei den Übungen geht es darum, alles abzulegen, von der eigenen Meinung über seine Bestimmung bis hin zur eigenen Situation. Im Großen Bodhisattva Weg gilt nur der Augenblick, ohne Subjekt, Objekt, Innen oder Außen.

 

Meditation lernen für Anfänger und Meditieren für Fortgeschrittene

In der vita Zen Lounge in Salzburg könne Anfänger wie auch Fortgeschrittene alles über die Zen Meditation lernen. Regelmäßige Seminare, Workshops sowie Meditations-Übungen helfen dabei, Klarheit und Konzentration für das Wesentliche zu entwickeln. Ein grundlegendes Ziel ist, Kraft aus Gelassenheit zu gewinnen. Wenn du dich wieder einmal fühlst wie aus der Bahn geworfen, dann bringt tägliches meditieren Ruhe und Struktur in deinen Alltag.

 

Regeln zur Vorbereitung der Zen Meditation

Du hast bereits alles in dir, was du brauchst. du musst dir nur genug Zeit und Ruhe nehmen, um das Verborgene zu befreien und zu entfalten. Der ideale Zeitpunkt zum Meditieren ist der Morgen noch vor dem Frühstück. Auch der Meditationsort sollte entsprechend den Regeln sauber und ruhig sein und einladend wirken. Wichtig ist zudem bequem sitzende Kleidung. Ein mit Naturfaser und Baumwollstoff gefülltes Kissen (Zafu) und die Kissenunterlage Zabuton sind optimal für richtiges Sitzen. Kerzen oder Räucherstäbchen können die Wahrnehmung unterstützen und die Gedanken beflügeln.

 

Haltung und Ablauf der Zen Meditation

Bereits beim Meditation Lernen übt man eine aufrechte Körperhaltung mit einem nach oben gewandten Kopf. Die Hände sollen entspannt ineinander ruhen (linke Hand in der Rechten), wobei sich die Daumenspitzen in einer waagerechten Linie leicht berühren. Die halbgeschlossenen Augen blicken weich zum Boden oder zur Wand, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren. Geatmet wird mit geschlossenem Mund bewusst in den Unterbauch und langsam wieder heraus. Erst wenn die Atmung ruhiger ist, überlass sie Deinem Körper und konzentriere Dich im weiteren Ablauf auf das reine Nichts.

 

Die Übungen der Zen Meditation

Meditieren übt sich am besten in der sogenannten Zen Zazen, einer Haltung, die man nach dem Hinsetzen einnimmt, wie in den vorigen Abschnitten beschrieben. Nachdem du dich für einen guten und festen Sitz zurechtgerückt hast, darfst du dich während der festgesetzten Zeit (empfohlen werden tägl. 25 Minuten) nicht mehr bewegen. Danach zählst du durchgehend dein Ausatmen bis jeweils 10, egal, ob dies flach oder tief, schnell oder langsam geschieht. Anfänger, die sich mit der vollkommenen Stille noch schwer tun, können sich in der Zen Lounge in Salzburg die Zen Meditation durch leise Meditationsmusik erleichtern.

 

Die Wirkung der Zen Meditation

Nach einer Meditation fühlst du dich konzentrierter und stabiler im Umgang mit Menschen. Du strahlst eine Ruhe aus, die sich auf die Anderen überträgt und schaffst so ein angenehmes Umfeld. Eine weitere Wirkung ist mehr Selbstsicherheit in Stresssituationen, indem du jetzt Deine Atmung kontrollierst und so besonnener reagierst. Ein geschärfter Blick entrümpelt die Sicht in deinem Alltag. Gleichzeitig achtest du verstärkt auf deine Körperhaltung. Da der Geist des Zen nicht nach der Meditation endet, wird er für dich zur allumfassenden Lebenseinstellung.

Unterschiede: Soto-Zen und Rinzai-Zen

Zen bedeutet wörtlich übersetzt Meditation. Dieser Begriff leitet sich von der althergebrachten Sprache Sanskrit ab. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Stile bei der Zen-Meditation entwickelt, deren Schwerpunkte und Lehren von bestimmten Meistern geprägt sind. Diese Schulen sehen sich nicht als Religion, sondern als didaktische Systeme, dem ein geistiges Training für die Kontrolle der Gedanken unterliegt.

Meditation als Schlüssel zu mehr Achtsamkeit

Durch die Meditation erlernt der Ausübende stets ganz präsent sein, im hier und jetzt zu verweilen. Meditative Grundübungen manifestieren den jetzigen Augenblick und dehnen die Achtsamkeit auf alle täglichen Handlungen und Gedanken aus. Der Hauptakzent dieser Übungen liegt stets auf einem Bezug zum Alltag. Beim Zazen wird das Meditieren in einer sitzenden Position praktiziert, diese Form hat sich mittlerweile weltweit etabliert.

Die Rinzai-Lehre

Die Rinzai Schule wurde vom Meister Eisai geprägt, der von 1141-1251 in Japan gelebt hat. Diese Traditionslinie stellt einen längeren Reifeprozeß dar und beeinflusste maßgeblich die Meditationslehre in Japan. Eisai unternahm einige Chinareisen, die einen wichtigen Grundstein für seine Lehren bildeten. Im Jahr 1195 gründete er den ersten Zen-Tempel in Japan und verfasste wichtige Bücher, die sich mit diesem Thema befassten. Eisai war ein vielseitig begabter Mann, der beim kaiserlichen Hof ein hohes Ansehen genoss. Auf diese Weise war es ihm mögliche, weitere Tempel zu gründen. Aus China brachte er Teesamen mit und legte Tee-Pflanzungen an. Das Getränk hat im ganzen Land mittlerweile einen Kultstatus erreicht, der sich in den komplizierten Teezeremonien wieder spiegelt. Eisai war der Auffassung, dass die Zen-Lehre die Quintessenz des Buddhismus verkörpert. Dabei sind die Meditation und Erleuchtung von grundlegender Bedeutung. Dank seiner zahlreichen Schüler wurde das Werk von Eisai weiter geführt, mit einem engen Kontakt zu chinesischen Zen-Schulen. Die Rinzai-Schule wurde von vielen bedeutenden Zen-Meistern geprägt, deren Einfluss auf die japanische Kultur noch bis heute spürbar ist.

Die Soto-Lehre

Als spirituelles Konzept wurde die Soto-Lehre von dem buddhistischen Mönch Dogen aus China in sein Heimatland Japan eingeführt. Dieser Mönch lebte von 1200-1254 und verbreitete die Zen Lehre ausgehend von seinen Erfahrungen und Erlebnissen. Bei dieser Praxis spielt das Shikantaza eine wichtige Rolle, das bedeutet übersetzt: einfach nur sitzen. Das Bewusstsein ist hellwach und vollkommen offen, sodass der Meditierende alles um sich herum wahrnehmen kann. Allerdings sollte dieser nicht auf die inneren Gedankenzüge reagieren. Auf diese Weise entwickelt sich ein Zustand der offenen, reinen und universalen Bewusstheit. Im Gegensatz zu den anderen Lehren sitzt der Meditierende dabei mit dem Gesicht zur Wand und nicht zum Raum ausgerichtet. Dogen wird heutzutage als der bedeutendste Zen-Meister von Japan angesehen und von allen buddhistischen Schulen als ein Heiliger verehrt.

Der Unterschied der beiden Zen-Schulen

Bei der Soto-Praxis handelt es sich um eine rezeptive Form des Meditieren, bei der Rinzai-Praxis um eine Meditationsform durch Konzentration. Die Rinzai-Schule zeichnet sich durch das Zazen, die Gartenkunst, Tee-Zeremonien, Kampfkünste und die Koan-Arbeit aus. Im Unterschied dazu besteht die Hauptlehre der Soto-Schule in der immanenten, buddhistischen Natur aller Wesen, sowie der Identität von Übung und Erleuchtung. Neben Zazen und Zeremonien spielt das Herz-Sutra beim Meditieren eine wichtige Rolle.

Mehr über Zen und seine Wirkung erfährst du hier >>

Balance wieder finden mit Zen Meditation und Yoga

Zen Meditation und Yoga – eine perfekte Kombination

Hektik und Reizüberflutung bestimmen zunehmend den Alltag. Medititation kann dabei helfen, wieder zur Ruhe zu kommen und sich selbst wiederzufinden. Yogaübungen helfen beim Stress abbauen und beim inneren Ausgleich . Die Kombination aus Meditations- und Yogaübungen erweist sich als heilsam für Körper und Geist. Wer regelmäßig meditiert und die traditionellen Atem- und Körperübungen ausführt, kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren, wird wach und leistungsfähig.

Stress abbauen und die innere Balance wieder finden

Stress ist ein Phänomen, das sich durch alle Schichten der modernen Gesellschaft zieht. Kinder und Jugendliche sind davon genauso betroffen wie Erwachsene. Die Höhe des Einkommens, die berufliche und soziale Stellung – das alles scheint bei der Bewältigung von Stress eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Hausfrauen und Arbeitslose sind ebenso betroffen, wie Manager großer Unternehmen >>. Wie gut es dem Einzelnen gelingt, mit den alltäglichen und beruflichen Anforderungen umzugehen, scheint vor allen Dingen von persönlichen Eigenschaften abhängig zu sein. Die Einstellung zum persönlichen Leben, die Sicht auf das eigene Ich, der aufmerksamen Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen – von solchen individuellen Faktoren hängt es im entscheidenden Maße ab, ob uns Stress stark oder krank macht. Doch diese individuellen Besonderheiten sind nicht unabänderbar. Eine bewährte Möglichkeit, die nötige Gelassenheit und die innere Ruhe zu entwickeln, bietet die Kombination aus Zen Meditation und Yoga.

Achtsamkeit trainieren, um im Alltag leistungsfähiger zu sein

Wer in kritischen Situationen ruhig und gelassen agieren will, muss sich auf das Wesentliche fokussieren. Genau das aber fällt vielen Menschen, die unter Stress leiden, sehr schwer. Im Lärm des Alltags haben sie es verlernt, die innere Stimme zu hören. Meditation wird seit vielen Jahrhunderten praktiziert, weil die innere Unruhe offensichtlich schon immer Menschen von innerer Unruhe geplagt waren. Die Übungen der Zen Meditation haben ihren Ursprung im Buddhismus. Doch diese traditionelle Meditation lässt sich völlig losgelegt von religiösen oder philosophischen Grundsätzen praktizieren. Wer regelmäßig meditiert, trainiert seine Fähigkeit sich zu konzentrieren, findet innere Orientierung und wird gelassener. Mit gestärktem Selbstvertrauen ist es möglich, mutig zu sein und immer wieder Kraft für den Alltag zu schöpfen. Die Erfahrung zeigt, dass Meditation noch effektiver wirkt, wenn sie durch Yoga-Übungen begleitet wird. Die Grundlagen beider Techniken lassen sich unter Anleitung speziell geschulter Lehrer erlernen. Wer von dem Gelernten langfristig profitieren will, integriert die erlernten Übungen in seinen Alltag.

Zen Mediation und Yoga – ein Weg, der jedem offen steht

Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Auf jeder Glückwunschkarte oder jedem Neujahrsgruß steht der Wunsch nach Gesundheit ganz oben. Und dennoch gehen die meisten Menschen recht sorglos mit sich selbst um. Viele ignorieren die Signale des eigenen Körpers und reagieren erst, wenn es fast zu spät ist. Es hängt nicht allein von unseren genetischen Voraussetzungen ab, ob wir alt werden. Wer seinen Körper und Geist lange fit erhalten möchte, muss rechtzeitig Stress abbauen und einen Ausgleich zur beruflichen und familiären Aufgaben finden. Wichtige Schlüssel für ein langes, gesundes Leben sind innere Balance und Achtsamkeit für sich selbst. Zen Meditation und Yoga bieten jedem die Möglichkeit, diesen Weg zu finden.

 

Die vita Zen Lounge bietet regelmäßig Yoga & Meditation Workshops an. Hier findest du weitere Informationen und die Termine >>

Bekannte Zen-Meister

Ein für den Zen Buddhismus zentraler Satz steht im Zutíng Shìyuàn von Mùan Shànqing aus dem Jahr 1108. Er lautet: “Eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften, unabhängig von Wort und Schriftzeichen.” Der Satz zeigt, dass sich beim Zen die Sinnsuche nicht nach außen sondern nach innen richtet. Entsprechend liegt seine Wirkung mehr im Sein und Wirken der Zen Meister als in aufgeschriebenen Weisheiten. Insofern lohnt ein Blick in vielgestaltige Geschichte der Zen-Meister.

Ein kleiner Überblick in die Geschichte von 6 der bekanntesten  Zen Meister:

Dogen Zenji

Als erster Zen Meister ist Dogen Zenji zu nennen. Dieser brachte in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts den in China kennengelernten Zen Buddhismus in seine Heimat Japan. 1223 gründete er nicht nur einen Tempel sondern auch ein Kloster mit der ersten Zen-Halle nach chinesischem Vorbild in Japan.

Wu-men Hui-kai

Zu den wichtigsten Weisheiten des Zens >> zählen kurze Anekdoten die Koan genannt werden und das man sich regelmäßig mit beispielhaften Handlungsweisen von Zen Meistern beschäftigt. Eine wichtige Sammlung solcher Koan ist das im 13. Jahrhundert durch Meister Wu-men Hui-kai verfasste Wumengan, welches 48 dieser Anekdoten enthält.

Ikkyu Sojun

Aufzählung bekannter Zen-MeisterBei Ikkyu Sojun handelt es sich um einen japanischen Dichter des 15. Jahrhunderts, welcher unter anderem als Begründer der traditionellen japanischen Tee Zeremonie in die Geschichte eingegangen ist. Vor allem aber ist er die wohl schillerndste Persönlichkeit unter den Zen-Meistern. Seine Kritiker aus der Zen Aristokratie etwa lud er zu Diskussionen gerne in Bordelle und Sake-Kneipen ein. Auch sonst war er in seinem Wesen äußerst rebellisch. Dieser Umstand hat zur Überlieferung vieler Geschichten geführt die heutzutage sogar Eingang in Mangas und Zeichentrickfilme finden.

Kodo Sawaki

Dass die Verbreitung der Lehre aber auch auf weniger lautstarke und trotzdem intensive Weise erfolgen kann zeigt das Leben von Zen Meister Kodo Sawaki. Dieser wurde 1880 geboren und trug die Lehren aus dem Kloster heraus in die Welt. Seine Übungen vollzog er vornehmlich auf der Wanderschaft durch Japan mittels der damals in Japan schon fast in Vergessenheit geratenen Meditationstechnik des Zazen. Die Beliebtheit des Lotossitzes während der Meditation ist nicht zuletzt den rastlosen Wanderungen des “Landstreichers Kodo” zu verdanken, der seine Weisheiten im Sinne wortwörtlicher Erfahrung unter das Volk trug.

Suzuki Shunryu

Das die Reihe der großen Meister des Zens bis in unsere Tage hinein reicht zeigt das Leben von Suzuki Shunryu. Dieser wurde 1905 als Sohn eines Meisters der Soto Linie geboren und wurde bereits mit dreißig Jahren selber zum Meister. Im Zweiten Weltkrieg war Shunryu einer der prägenden Köpfe der pazifistischen Bewegung innerhalb Japans. Nach dem Krieg zog er Ende der Fünfzigerjahre in die USA und wirkte dort bis zu seinem Tod 1971 im Zen-Zentrum von San Francisco. Zu seinen Anhängern dort zählte unter anderem der spätere Apple-Gründer Steve Jobs.

Oi Saidan Roshi

Mit der wichtigste noch lebende Zen Meister ist Oi Saidan Roshi. Geboren 1915 und damit über hundert Jahre alt wirkt er noch heute als Oberpriester der Rinzai-shu-Sekte. Er hat maßgeblich an der Öffnung des Zen Buddhismus für Laien mitgewirkt und so dafür gesorgt dass auch Frauen sowie Schülerinnen und Schüler aus westlichen Kulturkreisen sich intensiver mit dessen Lehren beschäftigen können.

 

Du willst mehr über Zen und Zen-Meditation lernen? Dann besuch uns doch in der vita Zen Lounge in Salzburg >>

Die Geschichte des Zen

Im Zen-Buddhismus ist die regelmäßige Praxis des Meditierens wichtiger als das Lesen der heiligen buddhistischen Schriften. Diese Art des geistigen Trainings lehrt im Ursprung, immer im Augenblick zu sein und sich nicht von Gedanken ablenken zu lassen. Sogar das Denken an Buddha während der Meditation gilt als Ablenkung, die es zu vermeiden gilt. Daher gibt es den berühmten buddhistischen Spruch: “Triffst du Buddha unterwegs, schlag ihn mit einem Stock!”

Geschichte des Zen und Entwicklung bis heute

Der Zen-Buddhismus gilt als Strömung des Mahayana-Buddhismus aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., der in China seinen Ursprung hatte (dort “Chan” genannt, ein Wort aus dem Sanskrit, was so viel heißt wie Meditation oder Versenkung). Durch Mönche in Südostasien verbreitet, entstanden koreanische und vietnamesische Ableger. Ab dem 12. Jahrhundert n. Chr. kam diese Art des Buddhismus nach Japan und erhielt eine neue Ausprägung und Interpretation. Das Wort “Chan” wurde zu “Zen” und wurde mit diesem Namen viel später auch in den USA und im Westen verbreitet. Seit dem 20. Jahrhundert wenden sich auch Christen und Laien der Meditation zu und profitieren von der Wirkung, die diese Form des Meditierens mit sich bringt.

Was ist Zen und was kann es bewirken?

Es handelt sich nicht um eine Religion, sondern um eine Lebens- und Geisteshaltung. Es hat kein Ziel, es will nichts erreichen außer dem, was der Augenblick verlangt. Die berühmte japanische Teezeremonie ist ein beeindruckendes Beispiel dafür: Man wird eins mit den Handlungen und erfährt darin absolute Gegenwärtigkeit. In dieser Haltung und wenn man auf diese Art und Weise meditieren lernt, beruhigt man den Geist und lernt, ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Zen-Meister stellen in der Geschichte ihren Schülern immer wieder widersprüchliche oder sinnlose Fragen. Frage und Antwort bilden das Paradox (“koan”), das sich nicht durch Denken beantworten lässt, denn es gibt keine logische Erklärung für ein “koan”. Die richtige Antwort erhält der Schüler durch intuitives Verstehen und Eintauchen in das Rätsel. Dadurch kommt er der Erleuchtung ein Stückchen näher.

Meditieren lernen oder: Wie kann ich mich dem Moment hingeben?

Das regungslose Sitzen (“zazen”) und das sorgsame Beobachten des eigenen Atems sind typische Merkmale einer solchen Meditation. Das Meditieren dient der Beruhigung des Geistes. Nur ein Geist, der beruhigt ist, kann die Erleuchtung erfahren. Die gewünschte Wirkung – also die Erleuchtung – kann bei ganz alltäglichen Dingen kommen – auch beim Geschirr spülen oder Schnee schippen. Voraussetzung ist die völlige Hingabe an den gegenwärtigen Moment. In Zeiten von Smartphones, ständiger Erreichbarkeit und einer digitalen Umgebung wird diese Hingabe an die Gegenwart immer schwieriger. Daher ist es gerade in der heutigen Zeit sinnvoll, meditieren zu lernen.

Die Zen Meditation kannst du kostenlos in der vita Zen Lounge in Salzburg ausprobieren. Hier geht’s zu den Terminen >>